In
Kirberg bestand seit Jahrhunderten eine gemeinsame Begräbnisstätte für die
in Kirberg, Heringen, Dauborn und Mensfelden lebenden jüdischen Familien.
Ein alter Friedhof lag in der Gemarkung "Hünergraben" in Kirberg.
Vermutlich auf Grund der feuchten Lage dieses Grundstückes wurde ein neuer
Friedhof an der Dauborner Straße angelegt. Auf dem Grundstück des alten
Friedhofes standen noch bis zur Flurbereinigung 1954/56 einige alte
Grabsteine. Der letzte dieser Steine steht heute im Kirberger
Heimatmuseum. Die Friedhofsfläche des neuen Friedhofes umfasst 12,66 ar. Der
Friedhof war für 231 erwachsene Personen, 56 Kinder und 56 Kaufgräber
ausgelegt. Es wurden jedoch nur 27 oder 28 Grabstätten belegt, von denen
noch 17 erhalten sind. 1940 musste der letzte Vorsteher der jüdischen
Gemeinde Dauborn den Friedhof an die Gemeinde Kirberg verkaufen.
Der jüdische
Friedhof liegt im Norden von Kirberg 200 m außerhalb des Ortes an der
Straße nach Dauborn (rechte Straßenseite).